Garten-Tagebuch: Mai/Juni 2017

Lange habe ich es aufgeschoben und immer wieder Fotos gemacht, jetzt möchte ich endlich über ein alltägliches Projekt berichten: der Garten. Seit Anfang des Jahres habe ich viel geplant und einiges an Arbeit reingesteckt, und so langsam sieht man Fortschritte. Deshalb setze ich hiermit mein (nie begonnenes) Gartentagebuch fort und berichte in unregelmäßigen Abständen, immer auf der Suche nach Ideen und interessanten Pflanzen.Mein letzter Beitrag zum Garten ist ein bisschen her, seitdem ist vieles passiert.

Auch wenn es nicht nur „mein“ Garten ist, bringe ich mich in die Gestaltung und die Arbeit voll ein und kümmere mich um meine Bereiche. Dazu gehören:

  • Terrasse
  • Gartenweg hinter dem Haus
  • Hochbeet

 

Hochbeet

Das Hochbeet haben wir bereits 2016 gebaut und dieses Frühjahr endlich fertig befüllen und bepflanzen können. Das ganze bin ich recht entspannt angegangen. Ich habe mich zwar belesen, welche Pflanzen sich miteinander vertragen und wie die groben Pflanz- und Erntezeiten sind, aber professionell durchgeplant ist die Bepflanzung nicht. Wichtig war nur: nichts pflanzen, was wir am Ende nicht nutzen!

Das Hochbeet ist dreigeteilt, plus die bepflanzten Randsteine und den stufigen Hang. Neben den Erdbeerpflanzen im Rand des Hochbeet (unterschiedliche Sorten), die mir sehr wichtig waren und bisher Wind und Wetter gut vertragen, habe ich 1/3 mit Kartoffeln bepflanzt, 1/3 mit Möhren und Porree und 1/3 mit Kohlrabi und Kapuzinerkresse. Geplant sind für die späteren Jahreszeiten noch Feldsalat, Spinat, Bohnen etc. Im Pflanzsteinhang wurden und werden nach und nach Kräuter, Blumen und überzählige Kartoffeln angepflanzt.

Bis auf eine Reihe Kohlrabipflänzchen, die mir schnell kaputt gegangen sind und teilweise von Katzen ausgegraben wurden, und ein, zwei Erdbeerpflanzen, die etwas abbekommen haben, wächst alles andere sehr gut.

 

Terrasse

Die Terrasse haben wir im Frühjahr komplett erneuert. Das hieß: Fliesen entfernen (sowohl von der Mauer als auch vom Boden), gemauerten Grill abreißen, Bitumenbahnen verlegen und Terrasse neu aufbauen. Statt Fliesen sind es Douglasiendielen geworden, aktuell fehlt nur noch ein Balkongeländer. Grill und Terrassenmöbel haben wir natürlich voller Vorfreude schon vorher besorgt ;)

Mit der neuen Terrasse und den Möbeln sind auch einige neue Pflanzen eingezogen. Der Zitronenbaum von 2015 steht seit den wärmeren Tagen wieder draußen, dazu habe ich ein paar Blumen in die Pflanzsteinmauer gesetzt (Dahlien, Callas etc.) und die Ecke zum Garten hin mit alten Pflanzsteinen neu gestaltet. Dort gibt es nun einen Hibiskus, der etwas müde wirkt, einen Heidelbeerstrauch, verschiedene Zierbüsche und dazwischen anwachsende Blumenzwiebeln und Sukkulenten. Efeu & Co. habe ich versucht komplett zu entfernen, und auch der große Thujabaum, der unserem Wohnzimmer das Licht weggenommen hat, ist einer Kettensäge zum Opfer gefallen.

Daneben habe ich Passionsblumen als zukünftigen Sichtschutz (ein Rankgitter fehlt noch) und sowohl eine Chili-Pflanze als auch zwei Pepino-Stecklinge angepflanzt. Diese genießen bis Herbst die Sonne, bis sie wieder ins Haus ziehen müssen.

 

Gartenweg

Den Gartenweg, den ich letztes Jahr zu 80% von Efeu und Farn befreit habe, habe ich dieses Jahr komplett überarbeitet. Das Unkraut aus diesem Frühjahr ist fast vollständig verschwunden, und da der Thujabaum die Sonne nicht mehr blockiert, kann ich sogar darauf hoffen, dass sonnenhungrigere Pflanzen die Ecke ein bisschen verschönern.

Den Efeu muss ich zwar immer wieder entfernen, ebenso konnte ich tiefsitzende Wurzeln von alten Büschen, Kirschlorbeerpflanzen u.ä. nicht vollständig entfernen, aber ohne Arbeit wird es ja auch langweilig ;)

 

Bis die Pflanzen erntebereit sind und die ersten Blumen blühen, bin ich erstmal mit gießen und düngen beschäftigt. Bald gibt es dann neue Fotos.

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